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Glossar der Weber AG St. Gallen

Die Weber AG St. Gallen bietet Ihnen in diesem Glossar Erklärungen zu wichtigen Begriffen im Bereich Carrosserie, Lackierungen, Oldtimer und Wohnmobile.

Bei einer Autolackierung handelt es sich um die Beschichtung eines Fahrzeuges mit Autolack. Sie hat zweierlei Nutzen: Zum einen trägt der Autolack Sorge, dass das Blech des Autos nicht korrodiert. Auf der anderen Seite veredelt der Lack das Aussehen des Fahrzeugs. Für jeden individuellen Geschmack gibt es verschiedene Lackfarben. In fünf Schritten wird der Lack auf das Blech aufgetragen: Vorbehandlung, Grundierung, Füller, Basislack und schließlich der Klarlack.

Der Basislack bestimmt wesentlich den optischen Eindruck der lackierten Karosserie. Dafür sorgen die verschiedensten Pigmente und Effektstoffe im Basislack. Hier unterscheidet man zwischen einer Uni- und einer Effektlackierung. Im sogenannten Zweischicht-System werden Basislack (Farbe) und Klarlack (Schutz und Glanz) getrennt aufgetragen, was viele Vorteile gegenüber der Einschicht-Lackierung bietet.

Als Blechschaden bezeichnet man einen vor allem bei Kraftfahrzeugen entstandenen Schaden an der Carrosserie. Oftmals entstehen diese Schäden im Straßenverkehr. Je nach Schwere eines solchen Blechschadens lässt sich dieser mit speziellen Verfahren, wie etwa der Smart Repair-Methode, schnell beheben. Größere Blechschäden erfordern oft einen Austausch des Blechs an der jeweiligen Stelle am Fahrzeug.

Der Begriff Carrosserie (französisch: carrosse für Kutsche) steht für den gesamten Aufbau eines Kraftfahrzeuges. Die Hauptbestandteile eines Fahrzeugs sind das Fahrgestell, der Antrieb und die Carrosserie. Das Grundgerüst ist das Fahrgestell. Die Carrosserie wird als Schutz der Insassen eines Fahrzeugs auf das Fahrgestell montiert. Man unterscheidet hierbei verschiedene Arten: nicht selbsttragende Carrosserie, selbsttragende Carrosserie und Skelettcarrosserie.

Eine selbsttragende Carrosserie liegt dann vor, wenn der Fahrzeugaufbau gänzlich mit dem Fahrgestell verbunden ist und beides zusammen als Einheit die Tragefunktion übernimmt. Andere Bezeichnungen sind Schalenbauweise oder Monocoque. In den 1930er-Jahren entwickelt, ist die selbsttragende Carrosserie heute Standard im Pkw-Bau. Im Vergleich zur nicht selbsttragenden Carrosserie ist diese Variante leichter, bietet mehr Raum und eine höhere Aufprallsicherheit.

Bei der nicht selbsttragenden Carrosserie bilden Fahrgestell und Rahmenaufbau zwei separate Konstrukte, die in der Regel miteinander verschraubt werden. Während das Fahrgestell als Grundgerüst den Aufbau und den Antrieb trägt, hat die Carrosserie eine Schutzfunktion für die im Fahrzeug befindlichen Personen und Objekte inne.

Das Fahrgestell – auch Chassis oder Rahmen genannt – umfasst alle tragenden Fahrzeugteile. Seine Aufgabe ist das Tragen und Stabilisieren der Radaufhängung, des Antriebs und der Carrosserie. Unter der Vielzahl an Bauformen ist z.B. der Leiterrahmen bei LKWs und der Gitterrahmen bei Motorrädern verbreitet. Bei der Wahl des Materials wird üblicherweise auf Stahl zurückgegriffen, Fahrgestelle für Motorräder werden oftmals aus Aluminiumlegierungen gefertigt.

Spricht man von Felgen, ist die Rede von den Radgestellen, das heisst, den Rädern ohne zugehörige Reifen. Die Felgen dienen demnach als Verbindungselement zwischen der Radachse, den Bremsen und anderen Fahrzeugbestandteilen. Standardmässig werden Stahlfelgen verbaut, heutzutage sind jedoch auch Leichtmetallfelgen, z.B. aus Aluminium, gängig.

Der Füller soll Unebenheiten des Untergrundes ausgleichen. Dieser bietet gleichzeitig Schutz vor Korrosion und eine optimale Haftung für die nächsten Lackschichten. Er wird im Anschluss an die Grundierung aufgetragen. Auch hier ist unbedingt darauf zu achten, dass die Karosserie staub- und fettfrei sowie frei von Silikonen ist.

Die Grundierung erfüllt drei Anforderungen: Sie ist zum einen idealer Haftgrund für die spätere Lackierung. Sie schafft eine dickere Beschichtung. Und häufig verfügt sie über Rostschutz-Eigenschaften und ist widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit. Wichtig ist beim Auftragen einer Grundierung, dass diese gänzlich durchgetrocknet ist, bevor der Lack aufgetragen wird. Manchmal kann die Trocknungszeit deshalb bis zu einer Woche betragen.

Nachdem der Basislack aufgetragen und matt geworden ist, kann im Anschluss der Klarlack aufgetragen werden. Eine allzu grosse Pause sollte jedoch nicht eingelegt werden, da sich ansonsten unnötig Staub ansammelt. Der Klarlack gilt dabei als krönender Abschluss. Alles, was bei der Vorbehandlung unschön verarbeitet worden ist, kann man mit Hilfe des Klarlacks ausgleichen.

MFK oder Motorfahrzeugkontrolle: Hier wird geprüft, ob das Fahrzeug noch den Mindestanforderungen bezüglich der Betriebssicherheit genügt. Die erste Prüfung erfolgt nach vier Jahren (nach Inverkehrssetzung). Nach weiteren drei Jahren erfolgt die zweite Prüfung. Im Anschluss unterliegt das Fahrzeug alle zwei Jahre einer Kontrolle. Erfüllt das Auto die Mindestanforderungen nicht, ist eine Nachkontrolle fällig.

Mit dem Begriff Oldtimer werden Fortbewegungsmittel wie Autos, Lkw, Lokomotiven oder auch Schiffe bezeichnet. Das Alter der jeweiligen Fahrzeuge spielt dabei eine wesentliche Rolle. Autos gelten ab 30 Jahren und manchmal ab einem höheren Alter als Oldtimer. Ein wichtiger Punkt hierbei ist darüber hinaus, dass sich das Fahrzeug in seinem Originalzustand befinden muss. Es dürfen dementsprechend keine großartigen Veränderungen durchgeführt worden sein.

Rost ist ein sogenanntes Eisenoxid. Sprich: Eisen und Stahl gehen mit Sauerstoff und Wasser eine chemische Verbindung ein. Der Prozess führt dazu, dass das Material porös und mit der Zeit brüchig wird und aufplatzt. Manche Stoffe, wie z.B. Salz, beschleunigen den Prozess des Rostens.

Die Skelettcarrosserie besteht ihrem Namen gemäss aus geschlossenen Hohlprofilen, die direkt oder über Knotenpunkte miteinander zu einem skelettartigen Konstrukt verbunden sind. Diese Bauart überzeugt durch die Reduzierung grossflächiger Bleche mit ihrer Leichtigkeit. Zugleich gewährt sie eine besondere Stabilität. Auch in Sachen Design eröffnen sich hierdurch neue Möglichkeiten.

Die Stossstange bzw. der Stossfänger ist ein Element, das zum Schutz sowohl an der Front als auch am Heck eines Fahrzeugs montiert wird. Sie besteht aus einem Stahlträger, der mit einer sogenannten Schürze aus Kunststoff ummantelt ist. Kommt es zu einem Zusammenstoss zwischen Fahrzeugen oder zwischen Fahrzeug und Fussgänger, überträgt sich die Energie auf die Stossstange und vermindert materielle sowie Personenschäden.

Teillackierungen kommen zum Tragen, wenn das Fahrzeug nach einem Unfall beispielsweise Kratzer aufweist. Die heutige Computertechnologie ermöglicht es, beim Nachmischen der ursprünglichen Lackfarbe eine hundertprozentige Farbgenauigkeit zu erreichen. Wird dieser Lack im Rahmen der Teillackierung aufgetragen, lässt sich anschließend kein Farbunterschied erkennen. Allerdings kann nicht jede Beschädigung des Lacks mit einer Teillackierung behoben werden. Eine Reparaturwerkstatt sollte im Vorfeld diesbezüglich kontaktiert werden.

Die Vorbehandlung bezeichnet den vorgelagerten Prozessschritt metallischer Oberflächen für die Lackierung. D.h. Rost, Fette oder ähnliche feste Verunreinigungen werden entfernt, um einen bestmöglichen Einfluss auf die funktionalen und optischen Eigenschaften der lackierten Oberflächen sicherzustellen. Im Anschluss folgt die Bestrahlung üblicherweise mittels Sandstrahlen.

Der VSCI ist ein Verband, der sich aus 650 Mitgliedern zusammensetzt. Zum einen bietet er eine fundierte Berufsausbildung im Bereich Carrosseriegewerbe. Zum anderen müssen Mitglieder ein gewisses Profil besitzen und einige Anforderungen erfüllen, um in den Branchenverband aufgenommen zu werden. Sie geniessen jedoch einige Vorteile, wie das VSCI-EUROGARANT-Level.

Es gibt verschiedene Arten zu reisen. Eine davon ist das Camping mit einem Wohnmobil, das auch als Wohnwagen, Caravan und Wohnmotorwagen bekannt ist. Generell handelt es sich bei diesem Objekt um ein Fahrzeug, in dem der Innenraum zum Wohnen geeignet ist. Man unterscheidet beim Wohnmobil zwischen verschiedenen Typen wie unter anderem der Wohnkabine, einem teilintegrierten Wohnmobil oder auch einem Wohnbus.

Das teilintegrierte Wohnmobil verwendet das Fahrerhaus des Fahrzeuges zu Wohnzwecken. So verfügt dieser Wohnmobiltyp über ein erhöhtes Dach über dem Fahrerhaus. Die Vorteile sind: Geringere Anschaffungskosten und ein ähnlich hoher Wohnwert wie ein vollintegriertes Wohnmobil. Hier gibt es verschiedene Ausprägungen, vom Fahrzeugdach über ein Hochdach aus Kunstoff oder Aluminium bis hin zum Alkoven.

Eine Wohnkabine bezeichnet den Wohnaufbau, sodass aus ein Pickup oder Pritschenwagen in ein Wohnmobil verwandelt werden kann. Der Besitzer kann dabei den Wohnaufbau ähnlich wie einen Caravan auf einem Campingplatz zurücklassen. Für den Alltagsgebrauch kann der Aufbau ganz einfach wieder demontiert werden.

Wohnbusse ähneln Einfamilienhäusern auf Rädern. Sie gelten als mobiles Heim und sind deshalb komfortabel ausgestattet und entsprechend teuer. Viel Platz, viel Zuladung und ein luxuriöses Ambiente sind die Merkmale eines Wohnbusses. Darüber hinaus verfügen sie über eine gut ausgebaute Energieversorgung, z.B. durch Solar.

Die Begriffe Werks- und Herstellergarantie bezeichnen beide dasselbe: Es ist ein Versprechen des Herstellers, dass er eine Ware verkauft, die auch funktioniert. Beim Autokauf gibt der Hersteller oftmals eine Garantie auf bestimmte Teile, etwa den Motor oder das Getriebe. Die Herstellergarantie kann über die Gewährleistung hinausgehen, darf sie aber nicht verkürzen. Die Garantie erfolgt auf freiwilliger Basis.

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