Autolackiererei und Beulendoktor in St. Gallen

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Felgenreparatur – was ist erlaubt?

Leichtmetallfelgen erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch einmal nicht aufgepasst, können schnell unschöne Kratzer oder größere Beschädigungen am Material entstehen. Sie denken nun darüber nach, ob Sie sich aufgrund entstandener Mängel neue Felgen anschaffen sollten oder ob eine Reparatur möglich ist? Wir von der Weber AG erklären Ihnen, was bei der Felgenreparatur erlaubt ist und was nicht.

Diese Reparaturmethoden sind unzulässig

Weist Ihre Felge größere Mängel auf, werden spezielle Reparaturmethoden erforderlich. Diese Methoden sind zwar grundsätzlich nicht verboten, allerdings dürfen Sie die reparierten Felgen dann nicht mehr im Straßenverkehr verwenden. Zu solchen Reparaturmethoden gehören zum Beispiel:

  • Schweißen
  • Wärmebehandlung
  • Kaltverformung

Diese Reparaturarbeiten haben Einfluss auf das ursprüngliche Materialgefüge und stellen daher ein Sicherheitsrisiko dar. Seien Sie also vorsichtig, wenn ein Betrieb Ihnen anbietet, Ihre Felgen mit diesen oder ähnlichen Methoden zu reparieren.

Stark beschädigte Felgen sollten Sie ersetzen

Sind Ihre Felgen stark in Mitleidenschaft gezogen, sind Sie gezwungen, diese durch neue zu ersetzen, um weiterhin ordnungsgemäß am Straßenverkehr teilnehmen zu können. Dies gilt sowohl für Aluminium- als auch für Stahlfelgen. Letztere sind zwar deutlich stabiler, müssen bei großen Mängeln aber dennoch ausgetauscht werden. Denn auch diese dürfen nach der Anwendung oben genannter Reparaturmethoden nicht mehr im Straßenverkehr eingesetzt werden.

Kleine Korrekturen sind kein Problem

Falls Ihre Felge nur kleine Beschädigungen im Grundmetall aufweist, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Kratzer von bis zu einem Millimeter Tiefe, die nicht weiter als 50 Millimeter vom Felgenrand entfernt sind, können Sie problemlos beseitigen lassen. Um solche Schönheitsfehler zu korrigieren, sollten Sie allerdings Fachbetriebe aufsuchen, die über den sogenannten WheelDoctor verfügen. Dies ist die einzige TÜV-zertifizierte Maschine, die zur Aufbereitung von Aluminiumfelgen verwendet werden darf. Eine Reparatur mit dem WheelDoctor kostet, je nach tatsächlichem Aufwand, etwa 50 bis 180 Euro pro Felge.

Vorsicht bei der Erneuerung des Klarlacks

Neben der Ausbesserung von kleinen Kratzern ist auch die Erneuerung des Klarlacks zulässig. Diese Schicht schützt die Felge vor Korrosion. Aber aufgepasst: Auch hier darf bei der Entfernung des Lacks keine Wärmebehandlung verwendet werden, da die Stabilität des Metalls dadurch bis zu 40 Prozent reduziert werden kann. Achten Sie also genau darauf, wie Ihre Felge repariert wird und legen Sie sich im Zweifelsfall lieber eine neue zu.

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Bildnachweis Headerbild: © AdobeStock/gesrey